Autohäuser, Für AusstellerInnen, Gastronomie und Foodtrucks, Handel und Gewerbe, Kinderflohmarkt, Kunsthandwerk, Mitglieder, Non-Profit-Organisationen, Politische Parteien, Privatflohmarkt

Offener Brief des Veranstalters an AusstellerInnen und Unterehmen

Sehr geehrte UnternehmerInnen, 
Sehr geehrte AusstellerInnen,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach reiflichen und langen Überlegungen, vielen Gesprächen mit Behörden, Magistrat, Politik und Wirtschaftskammer sowie vielfachem Austausch mit betroffenen Betrieben, langjährigen BesucherInnen und KennerInnen des WähringerStraßenFests, sind wir zu dem bedauerlichen Entschluss gekommen, das WähringerStraßenFest 2020 abzusagen. 
Diese Absage erfolgt zum Schutz der Währinger UnternehmerInnen, KundInnen und FestbesucherInnen und aus Verantwortung für Währing und Währings Bevölkerung. 

Warum?
1. Nach der Urlaubssaison und zu Schulbeginn ist laut ExpertInnen ein weiterer Anstieg der Corona-Zahlen zu erwarten. 
2. Wir können nicht garantieren, dass alle BesucherInnen und AusstellerInnen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und sich an die notwendige Maskenpflicht halten. 
3. Wir müssten mit einem deutlich größeren Aufgebot an Sicherheitspersonal die Einhaltung von Abstandsregeln und Maskenpflicht kontrollieren und durchsetzen, was zu erheblichen Mehrkosten führen würde. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass genau diese notwendige Strenge auf die Laune und das Kaufverhalten der BesucherInnen negative Auswirkungen haben könnte. 
4. Pro Standplatz dürften nur 2-3 KundInnen informiert, beraten bzw. bedient werden. Dies und die Maskenpflicht könnte das Kaufverhalten ebenfalls dramatisch verändern und einschränken. 
5. Jeder Standbetreiber muss für Desinfektion der Hände und regelmäßig angegriffenen Ware sorgen. Dieser Aufwand und diese Mehrkosten wollen wir den StandbetreiberInnen einerseits nicht zumuten, andererseits müssten wir diese Vorgabe rigoros kontrollieren und dadurch würden wir der Stimmung ebenfalls nicht zuträglich sein. 
6. Die Kinderattraktionen sind durch Abstandsregeln und Desinfektionsgebote massiv eingeschränkt. 
7. Die Gastronomie würde auch nur eingeschränkt und mit Abstandsregeln durchführbar sein. 
8. Die Bühnenprogramme müssten entweder mit Bestuhlung oder anders garantieren Abstandsregeln ablaufen. 
9. Durch die Vorsicht und die Sorge der Bevölkerung sehen wir heuer das Potential der tausenden BesucherInnen der vergangenen Jahre leider nicht. 
10. Eine Absage zu einem späteren Zeitpunkt (durch eine eventuelle behördliche Untersagung) bedeutet für den Währinger Wirtschaftsverein und die StandbetreiberInnen bereits einen Kostenaufwand und somit einen finanziellen Schaden. 

Es ist uns bewusst, dass diese Absage nicht bei allen Betrieben bzw. AusstellerInnen auf Verständnis stößt. Trotzdem bitten wir um dieses. 
Als Vorstand des WWV und Veranstalter können wir in der aktuellen Corona-Krise weder die Einhaltung aller notwendigen Auflagen und Vorschriften gewährleisten, noch die Gesundheit der AusstellerInnen und BesucherInnen garantieren. Diese Verantwortung ist aus heutiger Sicht zu groß. 
Außerdem sehen wir aus heutiger Sicht für die StandbetreiberInnen keinen oder nur geringen wirtschaftlichen Erfolg. 

Die Währinger Straße wird auch in Zukunft als Einkaufsstraße weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt und begehrt sein und ebenso die Feste, die wir hier schon gefeiert haben und noch feiern werden. Dafür werden wir als Währinger Wirtschaftsverein mit gemeinsam mit unseren Mitgliedern sorgen. Wir sind schon am Ausarbeiten verschiedener verkaufsfördernder Ideen und werden Ihnen diese zeitnah präsentieren. Natürlich freuen wir uns auch auf Ihre Anregungen und Ideen. Gemeinsam werden wir diese herausfordernden Zeiten meistern. Sie können auf unsere volle Unterstützung zählen und wir danken nochmals für Ihr Verständnis. 

Im Namen des Vorstands und Veranstaltungskomitees 
Michael Richter

Autohäuser, Gastronomie und Foodtrucks, Handel und Gewerbe, Kunsthandwerk, Mitglieder, Non-Profit-Organisationen, Politische Parteien, Privatflohmarkt

Veranstalter des WähringerStraßenFests ist der Währinger Wirtschaftsverein (WWV), ZVR-Zahl: 534756261, Schwarzspanierstraße 15/2/8, 1090 Wien. Die Vertretung des Vereins erfolgt durch den Obmann Mag. Michael Richter. Die Firma mystreetoffice ist ausführendes Organ des WWV.

Der Standbetreiber verpflichtet sich, den vereinbarten Stand am Festtag bis 12 Uhr behördengerecht am vorgesehenen Standplatz zu errichten und in der vorgesehenen Zeit von 12 bis 20 Uhr geöffnet zu halten. Der Standbetreiber verpflichtet sich weiters, die bestellte Standgröße einzuhalten. Der Verkaufstand muss bis 21:00 Uhr abgebaut sein, der Standplatz ist bis zu diesem Zeitpunkt gesäubert und rückstandsfrei zu verlassen.

Am Festtag ist die Zufahrt zur Währinger Straße zum Be- und Entladen von 10:30 bis 11:30 Uhr und ab 20 Uhr möglich. Von 10 Uhr bis 22 Uhr ist die Straße für Straßenbahn, RadfahrerInnen und Autos gesperrt.

Der Standbetreiber verpflichtet sich, die Standgebühr für den von ihm bestellten Standplatz umgehend nach Rechnungserhalt an das in der Rechnung angegebene Bankkonto zu überweisen. Bei Verzug gelten 0,7%/Tag Verzugszinsen als vereinbart.

Gerichtsstand ist Wien.

Der Veranstalter übernimmt die Gebühren des Marktamtes bzw. Magistrats für den Standbetreiber und wird das WähringerStraßenFest bewerben.

Musikbeschallung an den Verkaufsständen ist nur nach vorheriger Vereinbarung in Schriftform möglich. Die Plätze müssen nach der Veranstaltung gereinigt übergeben werden. Reinigungskosten, die durch Zuwiderhandeln von Ausstellern erwachsen, tragen die Verursacher.

Zusatzleistungen, wie etwa Strom, Müllentsorgung etc., werden separat vom Veranstalter an den Standbetreiber in Rechnung gestellt.

Es dürfen ausschließlich Produkte, die in der Anmeldung angegeben wurden, verkauft werden. Die Standbetreiber verzichten darauf, Waren außerhalb des in der Anmeldung angegebenen Angebots anzubieten sowie Speisen und Getränke auszugeben. Sondervereinbarungen sind nur in Schriftform möglich. Informationsmaterial an Ihrem Stand bezieht sich ausschließlich auf Ihre Waren bzw. Ihren Betrieb.

Für abhanden gekommene Gegenstände wird seitens der Veranstalter keine Haftung übernommen. Jeder Standbetreiber haftet für die Folgen von Schäden, die durch die Teilnahme ihm selbst oder anderen Personen entstehen, zur ungeteilten Hand.

Der Gastronomiebetreiber verpflichtet sich, nur Genussmittel, also Essen und Getränke nach Vereinbarung, auszugeben. Weiters verpflichtet sich der Gastronomiebetreiber, alle Gutachten der von ihm in Betrieb genommenen technischen Geräte mitzuführen und bei Bedarf vorzuweisen.

Diese Richtlinien gelten für das „WähringerStraßenFest“ Währinger Straße 71–162 (vom Gürtel bis zum Aumannplatz) am Festtag. Bei Nichtbeachten ist es uns jederzeit möglich – ohne Rückerstattung der Standgebühr – eine Standräumung zu veranlassen. Sollten bis zur Veranstaltung oder auch während dieser durch behördliche Auflagen neue Bestimmungen oder Änderungen im Ablauf erforderlich sein, wird die Zustimmung der Standbetreiber dafür angenommen. Der Standbetreiber akzeptiert, dass Programmänderungen sowie Wetterbedingungen nicht als Grund für eine Auflösung der Vereinbarung bzw. als Grund für Ersatzleistungen aus welchem Rechtsgrund immer, geltend gemacht werden können.

Ihr Wunschstandort ist jedenfalls für Sie reserviert sobald nach erfolgter Anmeldung die Platzgebühr zur Gänze auf unserem Konto eingegangen ist. Die Standplatzbestellung und eine Zahlungsbestätigung sind vor Ort in jedem Fall verpflichtend vorzuweisen.

Aus Gründen des Umweltschutzes und Müllvermeidung ist es allen AusstellerInnen ausnahmslos untersagt kostenlose Werbeluftballons zu verteilen.
Generell sind alle AusstellerInnen zur Müllvermeidung angehalten. Eine Müllentsorgung ist nur in den dafür bereitgestellten Behältnissen mit Mülltrennung vorgesehen.

Autohäuser, Gastronomie und Foodtrucks, Handel und Gewerbe, Kunsthandwerk, Mitglieder, Non-Profit-Organisationen, Politische Parteien, Privatflohmarkt

Der Währinger Wirtschaftsverein gibt beim WähringerStraßenFest einige Auflagen und Empfehlungen für Standbetreiber in Sachen Umweltschutz und Müllvermeidung:

  • Kostenlose Werbe-Luftballone sind generell verboten.
  • Nach Möglichkeit sollen Mehrwegbecher bzw. Mehrweggeschirr verwendet werden.
  • Alternativ bitten wir Becher, Besteck und Geschirr aus nachwachsenden und einfach abbaubaren Rohstoffen zu verwenden.
  • Die Müllentsorgung erfolgt durch Mülltrennung in diebereitgestellten Sammelbehälter.
  • Plastiksackerln sind zu vermeiden.
  • Bei Verlassen des Standplatzes darf kein Müll zurückgelassen werden.

Wir ersuchen um Beachtung!

Alle Besucherinnen und Besucher bitten wir um Mülltrennung in die bereitgestellten Sammelbehälter.

Vielen Dank!